Bruderhausgelände neue Stadthalle, Reutlingen
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Bruderhausgelände neue Stadthalle Reutlingen

Auftraggeber:
Stadt Reutlingen
Bruttogeschossfläche:
10.000 qm
Bruttorauminhalt:
72.000 cbm
Fertigstellung:
27.000 qm
Wettbewerb:
Ankauf, 2007
Projektpartner:
Fabrice Henninger, Helga Schmid

Das Bruderhausgelände in Reutlingen bildet mit seiner zentralen Lage einen Knotenpunkt zwischen Innenstadt, der Tübinger Vorstadt und dem Volkspark, dem einstigen Gelände der Landesgartenschau. Umsäumt von stark frequentieren Straßenzügen wird das Gelände von den umliegenden Stadtgebieten isoliert.

Mit einer grünen Ebene wird eine „neue Mitte“ im Zentrum geschaffen, die mit ihrem landschaftlichen Charakter nicht konkurrierend sondern ergänzend auf das restliche Stadtgefüge wirkt. Die grüne Stadtlandschaft kontrastiert mit dem primär großformatigen Umfeld und stellt ihm urbane Raumkanten entgegen.

Hierzu sind die Flächen des Bruderhausgeländes an den Ecken angehoben. Es entsteht eine Deformation, die sich auffaltet und zwei kontrastierende Seiten entstehen lässt: Die untere steht im Dialog mit dem städtischen Umfeld und nimmt Stadthalle, Hotel und Parkierungsflächen mit auf. Die obere hingegen wird bepflanzt und gliedert sich in drei Hochpunkte mit Panoramen über die Stadt, die Echaz bis hin zum nächstgelegenen Naturraum, der Schwäbischen Alb.

Die neue Stadthalle sorgt im Zentrum der Stadt für eine gemeinsame und individuell nutzbare, stadträumliche Fläche. Als öffentlicher Raum mit landschaftlichem und parkähnlichem Charakter wird sie zum Terrain für eine Vielzahl an kulturellen Veranstaltungen.

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