Haus Unimog, Ammerbuch
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Haus Unimog, Wohnhaus mit Werkstatt in Ammerbuch Lowbudget Haus

Auftraggeber:
Privat
Bruttogeschossfläche:
135 qm
Bruttorauminhalt:
695 cbm
Fertigstellung:
2012
Beauftragung:
Leistungsphasen 1 - 9
Projektpartner:
Fabian Evers

Die ungewöhnliche Bauaufgabe und die schwierige Lage des Grundstückes stellte eine besondere Herausforderung dar, barg gleichermaßen aber auch großes Potential. Aufgabe war es, eine Werkstatthalle für einen forstwirtschaftlich genutzten Unimog in Verbindung mit einer reduzierten Wohneinheit zu kombinieren. Das Grundstück selbst lag dabei an einer stark befahrenen Bundesstraße und war von angrenzenden Wohn- und Wirtschaftsgebäuden umbaut. Maßgeblicher Faktor für den Entwurf war zudem ein sehr enger Kostenrahmen.

Um die Fläche des Grundstücks optimal auszunutzen und um dem Wohnraum weg von der Straße hin zur Landschaft zu orientieren, wurden die Nutzungen gestapelt. Im Fokus stand die vertikale Entwicklung des Hauses. Die daraus entstandene Zweiteilung spiegelt sich auch in der Fassadengestaltung wider: Die Halle wurde mit einer Lichtplatte verkleidet, die tagsüber ein Arbeiten in der lichtdurchfluteten Halle ermöglicht und nachts als Leuchtkörper in den Stadtraum strahlt. Die Wohneinheit hingegen gewinnt mit ihrer anthrazitfarbenen Fassade einen kompakten Ausdruck. Die großzügigen Öffnungen und die überdachte Loggia auf der Giebelseite bieten freie Sicht über die Nachbarhäuser und eröffnen dem Betrachter einen Panorama-Ausblick in die weite Umgebung. 

Die Kunststoff- und Aluminiumplatten an der Fassade und die leicht lasierten Grobspanplatten im Innenraum unterstreichen den pragmatischen und reduzierten Entwurfsansatz: Das Haus hebt sich vom klassischen Wohnhaus ab und findet sich in der Typologie eines Wirtschaftsgebäudes wieder.

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