Kunst- und Ausstellunghalle, Bonn
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Neugestaltung des Foyers der Kunst- und Ausstellunghalle, Bonn

Auftraggeber:
Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland
Bruttogeschossfläche:
1.170 qm
Bruttorauminhalt:
6.870 cbm
Wettbewerb:
3. Preis 2010
Projektpartner:
Anke Goll

In Anlehnung an das bestehende Gebäudekonzept von Gustav Peichl wurde eine bandartige Raumzone entwickelt, die sich als zweite Schicht vor die Umhüllungswände der Eingangshalle der Kunst- und Ausstellungshalle legt.

Die vorhandene Fassade besteht aus einem sinusförmigen Raumabschluss. Der Entwurf greift die Formensprache auf und führt diese im Innenraum durch ihre Einbauten als zweite Schicht vor den Innenwänden fort.

Die Architektur der Raumhülle bleibt dabei weitestgehend unangetastet. Die Raumzone hingegen ist geprägt durch eine unterschiedliche Tiefenwirkung, die sich abhängig von der Funktion der einzelnen Elemente verändert. So öffnet sich das neue Foyer bspw. mit Theken zur Eingangshalle, während sich der Museumsshop und die Bereiche von Kasse, Informationsstand und Ausgabe der Audio-Guides unter den Kabinettbereich schieben und dadurch etwas in den Hintergrund wandern.

Das Ergebnis ist eine klare Strukturierung nach Funktionen, die übersichtlich in ein übergreifendes Raumelement eingebunden ist.

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