Sound Art ZKM, Karlsruhe
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Ausstellungsarchitektur zur „Sound Art. Klang als Medium der Kunst“ im ZKM Karlsruhe

Auftraggeber:
Zentrum für Kunst und Medium, Karlsruhe
Bruttogeschossfläche:
3.250 qm
Fertigstellung:
2012
Kurator:
Peter Weibel
Ko-Kuratorin und Projektleitung:
Julia Gerlach
Konzeption Klangschleuse:
Peter Weibel, Wezel Architektur
Ausstellungsarchitektur:
Wezel Architektur
Projektpartner:
Melanie Wituschek, Fabian Evers
Grafik Konzeption:
Angela Kaaden
Design Ausstellungsgrafik:
2xGoldstein

Die Ausstellung „Sound Art. Klang als Medium der Kunst“ präsentiert mit Klangskulpturen, Klanginstallationen und Musikperformances einen Überblick über die Klangkunst im 21. Jahrhunderts. Im Fokus der Ausstellung steht die Visualisierung der Klangwelt.

Den Auftakt der Ausstellung bildet die eigene Klangerzeugung. In einer introvertierten Klangschleuse, einer Installation aus LEDs, Leinwand und Mikrofon, werden eigene akustische Signale (bspw. Rufen oder Klatschen) als leuchtender Equalizer dargestellt. Zusammen mit dem Klangsteg, dem Tonhaus und dem Tonturm bildet die Klangschleuse die szenografischen Etappen durch die Ausstellung, die einander ergänzend in den Räumen angeordnet und in einen zeitlich koordinierten, klanglichen Kontext gebracht werden.

Die Interaktion zwischen Publikum und Kunstwerk zieht sich dabei wie ein roter Faden durch die gesamte Ausstellung. Nach und nach verlassen die Besucher ihre Rolle als passive Rezipienten. Sie werden selbst zu Akteuren, treten in einen Dialog mit den Kunstwerken und nehmen dadurch unmittelbar Einfluss auf das klangliche Gesamterleben. Da viele der Arbeiten rein visuell sind oder interaktive Elemente besitzen, variiert das klangliche Erleben und formt sich oftmals durch das unvorhersehbare partizipative Verhalten der Besucher.

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